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Inoffizielle Neuigkeiten in deutscher Sprache

SeaMonkey 2.35 Sprachpakete

7 Comments

Leider gab es zur letzten Version von SeaMonkey 2.35 mit  aktuellen Sicherheits-Bugfixes keine Sprachpakete. Nach meiner Erfahrung funktionieren die Sprachpakete, die Adrian Kalla schon vor einiger Zeit in seinem Download-Bereich zur Verfügung gestellt hat, weiterhin problemlos.

Da die Sprachpakete dort nicht mehr verfügbar sind hat Adrian sie mir  auf meine Bitte hin zur Verfügung gestellt, und ich habe sie auf Sourceforge.net zum Download bereit gestellt. Download

Hinweise zur Sourceforge- Seite: Die Benutzung eines Popup-Blockers (Adblock plus oder ähnlich) ist empfehlenswert, leider lässt sourceforge.net allerlei zweifelhafte Werbung zu, lästig sind insbesondere getürkte Download-Buttons zu http://www.pagetracer.com, free.internetspeedtracker.com und ähnlichem zweifelhaftem Zierrat, bis hin zu Downloadern, die zusätzliche Software von zweifelhaftem Nutzen installieren möchten. Muss man beim Gratis-Angebot wohl leider mit leben, und angeblich wurde Besserung versprochen.

Ich finde die Kombination aus dem letzten 2.35-Build und dem deutschen Sprachpaket sehr tauglich — Tests und Bug-Beports sind willkommen.


Das SeaMonkey-Projekt lebt dank der Beiträge der Community, auch in Form von finanzieller Unterstützung, jeder noch so kleine Beitrag ist willkommen (Vorschlag: 5,– €). Möglichkeiten der finanziellen Unterstützung:
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Author: rrbd

Freelancer, Engineer, Camper, Canoeist

7 thoughts on “SeaMonkey 2.35 Sprachpakete

  1. Warum sollte man Seamonkey 2.35 nutzen, wo Adrian Kalla doch schon Seamonkey 2.37 zur Verfügung stellt, und das schon fertig lokalisiert?

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  2. Man muss das natürlich nicht, ich selbst arbeite auch grob geschätzt 1/4 der Zeit mit einem deutschen SeaMonkey 2.39. Aber zumindest in der Theorie sollten Builds nahe am Release sicherer funktionieren als die letzten mit neuesten, bisher wenig getesteten Features. Vorsichtige Naturen sind deshalb wohl mit 2.35 besser bedient.

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  3. Mittlerweile gibt es 3 Releases und wenn das Team es nicht fertig bringt, finale Versionen herauszubringen, sammeln sich immer mehr Versionen, die auf Halde liegen. Machen die Entwickler das noch lange mit oder ist denen das egal?
    2.36 wird wohl auch gestrichen.
    Hier ist die neue Status Übersicht
    https://wiki.mozilla.org/SeaMonkey:Home_Page

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  4. Eine wichtige Frage stellen sich wahrscheinlich viele, die SeaMonkey im produktiven Umfeld einsetzen und dies gerne weiter tun würden. Da die auf http://www.seamonkey-project.org/ immer noch promotete 2.33.1 unsicher ist und die Roadmap unklar ist, wie soll man sich verhalten?

    Konkreter: Soll man 2.35(en) einsetzen? Wenn ja, aus welcher Quelle? Wird diese nach künftigen offiziellen Releases eine Update-Notice bekommen wir frühere offizielle Releases? Sind die alten 2.33.1-Profile direkt weiter nutzbar (d.h. auch gespeicherte Sessions)? Leider findet man hierzu kaum Informationen, zudem sind die Blog-Seiten https://seamonkeyde.wordpress.com/ bzw. https://blog.seamonkey-project.org/ nicht offiziell verlinkt (jedenfalls habe ich sie nicht von der SeaMonkey-Hauptseite aus gefunden).

    Es wäre wirklich hilfreich, wenn die Entwickler auch für den Kreis der Produktiv-Anwender konkrete Angaben machen würden. SeaMonkey ist ein tolles Projekt, das ich persönlich aber unter Sicherheitsaspekten zugunsten von FF/TB aufgeben müsste, was äußerst schade wäre.

    Liked by 1 person

    • Gute Fragen, ich werde mal versuchen, das Problem beim nächsten Status-Meeting anzusprechen. Aber unser Problem ist eigentlich weniger Probleme zu erkennen als Manpower aufzubringen, sie auch anzugehen. Bei einer Software mit 10 Millionen Usern und einer Rate von 0,1 ‰ an Nutzern, die intensiveres Interesse an Mitarbeitern entwickeln, sind das 1.000 Nutzer, die aktiv an der Weiterentwicklung des Projekts beteiligen, und da findet sich sicher auch immer mal jemand, der außerhalb seines eigentlichen Interessengebiets mit anpackt, wenn Not am Mann ist.

      SeaMonkey mag 100.000 bis 300.000 Nutzer haben (habe ich mir aus verschiedenen Informationen so zusammengereimt), das wären dann 30 Power-Nutzer, die Code entwickeln, Userinterface und Hilfe übersetzen, sich um die Verteilung der Software kümmern, Webseiten pflegen, störrische Build-Maschinen zähmen, Bugs ausfindig machen, reproduzieren und natürlich reparieren, Marketing betreiben, Add-Ons schreiben und 1000 andere Dinge mehr tun müssen – das ist sehr, sehr eng, auch wenn man berücksichtigt, dass die Codebasis von Mozilla geliefert wird.

      Dabei bleibt dann zum einen die “Nachwuchsförderung” meist auf der Strecke, und natürlich die Informationspolitik. So wird die Deutsche SeaMonkey-Webseite beispielsweise gar nicht mehr von irgendjemandem “hauptamtlich” betrieben, sonder Robert Kaiser, der seit langem “hauptamtlich” bei Mozilla beschäftigt ist, erledigt das, wenn er mal Zeit und Lust hat. Das ist natürlich sehr viel besser als gar nichts und kann auch erst mal so bleiben, eine Entlastung mit besserer Aktualität soll dieser Blog sein. Hier berichte (derzeit nur) ich natürlich über Kraut und Rüben, vielleicht wäre eine Kategorie oder ein Schlagwort “SeaMonkey im gewerblichen Umfeld” (fällt Dir eine griffige 1-Wort-Formulierung ein?) hilfreich?

      Es wäre toll, wenn Du dir zur Frage, wie wir mit wenig Aufwand die Attraktivität für SeaMonkey im gewerblichen Umfeld deutlich steigern könnten mal in Ruhe ein paar Gedanken machen und niederschreiben würdest.

      Zur Frage, ob Du 2.35 einsetzen solltest: Die hier angepriesene Version arbeitet für mein Verständnis sehr gut, ich kann sie vorbehaltlos empfehlen. Da man aber nie ausschließen kann, dass Du irgendein Feature dringend benötigst, das in 2.35 denn doch zerschossen ist, sollte das natürlich zunächst mal ein versierter Mitarbeiter ausprobieren. Relevante Unterschiede zwischen 2.33 (Basiert auf FF 36) und 2.35 (basiert auf FF 38) findest du hier auf englisch.

      Und bevor du nun auf 14.000 Rechner SeaMonkey 2.35 aufspielst, solltest du noch mal nachschauen, ob Du nicht auf einen Bugfix wartest, der erst in .37 kommen wird. Du weißt, wie das geht?

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      • Danke für die Antwort. Ein wichtiger Faktor für das Überleben des Projekts ist sicherlich, dass auf der offiziellen Website nicht der Eindruck erweckt wird, SeaMonkey wäre insgesamt eingeschlafen. Je länger der Zustand andauert, desto geringer wird die Nutzerbasis.

        Für meine (universitäre) Arbeitsgruppe von deutlich < 14.000 Mitarbeitern 😉 ist ein schnörkelloser und ressourcensparender Browser/IMAP-Client die wichtigste Funktion. Die Zielgruppe für SeaMonkey ist gerade nicht die breite Masse, sondern die (Profi-)Klientel, der erstens FF zu "zeitgeistig" und veränderlich ist, die zweitens E-Mails als mit Abstand wichtigstes Kommunikationsmedium sieht und drittens dann *nicht* Webmailer einsetzen will – auch wenn die "Jugend von heute" das erst im Berufsleben lernen wird. Zu diesen Zeitpunkt spätestens haben MS/Outlook und dessen Office/IE-Integration dann automatisch die Nase vorn, weil kaum Konkurrenz existiert.

        Kurz: SeaMonkey – direkt mit Kalender/Lightning gebündelt und offen für die Integration von Projektmanagement/Office-Werkzeugen – hätte Potential für professionelle Umgebungen, einschließlich der Linux-Welt. Plattformübergreifenden Ersatz für IE/Office/Outlook würde ich als langfristige Perspektive für SeaMonkey im professionellen Umfeld formulieren. Kurzfristig müsste SeaMonkey sein Marketing verbessern – d.h. Roadmaps und konkrete Schritte auf der Hauptseite darstellen sowie die Vorteile gegenüber FF/TB herausheben, das hilft wahrscheinlich am meisten.

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